Wohnungsnot in Deutschland: Linke fordert radikale Wende im sozialen Wohnungsbau
Artur HofmannWohnungsnot in Deutschland: Linke fordert radikale Wende im sozialen Wohnungsbau
Caren Lay, wohnungspolitische Sprecherin der Linken, fordert dringendes Handeln angesichts der sich verschärfenden Wohnungsnot in Deutschland. Sie warnt, dass der Mangel an bezahlbarem Wohnraum die sozialen Spaltungen im Land weiter vertieft.
Lay kritisiert die Bundesregierung scharf dafür, das massive Wohnungsdefizit nicht zu bekämpfen. Deutschland fehlen ihrer Aussage nach mindestens 1,4 Millionen Wohnungen – eine Situation, die sie als wachsende „soziale Bruchlinie“ bezeichnet. Die Linke bewertet die geringe Zahl fertiggestellter Wohnungen im Jahr 2021 als „beschämend“.
Sie drängt auf ein sofortiges Investitionsprogramm, um den sozialen und gemeinnützigen Wohnungsbau zu stärken. Lay besteht darauf, dass Fördermittel für den gemeinnützigen Wohnungsbau unverzüglich freigegeben werden müssen. Zudem fordert sie, dass sich die Bundesregierung direkt am Bau bezahlbarer Wohnungen beteiligt.
Bundesbauministerin Verena Hubertz hat zwar Maßnahmen zur Bewältigung der Krise vorgeschlagen, doch Lay hält diese für völlig unzureichend. Stattdessen betont sie die Notwendigkeit von mehr Sozialwohnungen, kommunalem Wohnraum und Genossenschaftswohnungen, um die Belastung für einkommensschwache Haushalte zu verringern.
Lays Forderungen zielen auf schnelle staatliche Eingriffe und höhere Investitionen in bezahlbaren Wohnraum ab. Ohne sofortiges Handeln, so ihre Warnung, werde sich die Wohnungsnot weiter zuspitzen. Die Linke besteht darauf, dass konkrete Schritte nötig sind, um weitere soziale Verwerfungen zu verhindern.






