13 June 2026, 20:21

ZDF zieht Vorwürfe gegen Elon Musk nach Bürgerkriegs-Vorwurf zurück

ZDF wirft Musk vor, 'Jagd auf Migranten' und 'Bürgerkrieg' zu fordern

ZDF zieht Vorwürfe gegen Elon Musk nach Bürgerkriegs-Vorwurf zurück

Der deutsche öffentlich-rechtliche Sender ZDF hat dem US-Milliardär Elon Musk vorgeworfen, einen Bürgerkrieg in Nordirland anzustacheln. Diese Behauptung wurde in einem 30-minütigen Beitrag der Sendung ZDF heute live geäußert, in dem auch der britische Rechtsextremist Tommy Robinson beschuldigt wurde, die Unruhen weiter anzuheizen. Später räumte der Sender ein, seine Formulierungen seien unpräzise und irreführend gewesen.

Die Kritik von ZDF folgt auf eine Woche gewaltsamer Ausschreitungen in Belfast. Die Unruhen begannen, nachdem ein sudanesischer Staatsbürger, Hadid Allodid, den Schotten Stephen Ogilvie bei einem Angriff auf offener Straße fast enthauptet hatte. Ein Video des Übergriffs verbreitete sich rasant in den sozialen Medien und löste Krawalle sowie Angriffe auf Migranten aus.

Die Gewalt eskalierte bis hin zu Brandanschlägen auf Wohnhäuser von Migranten und einen afrikanisch geführten Supermarkt. Noch vor den Ausschreitungen hatte Musk Robinsons Aufruf zu Protesten auf seiner Plattform X verstärkt und geschrieben: „Nur durch wiederholten und lauten Protest haben wir eine Chance.“

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In seinem Beitrag brachte ZDF Musk und Robinson direkt mit der Gewalt in Verbindung. Später gab der Sender zu, dass seine Wortwahl ungenau gewesen sei. Die Unruhen in Belfast dauern nun bereits eine Woche an – eine Beruhigung der Lage ist nicht in Sicht.

Quelle