24 May 2026, 06:33

"Zwei Hasen jagen": Eine temporeiche Musical-Farce im Komediya-Theater Nischni Nowgorod

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"Zwei Hasen jagen": Eine temporeiche Musical-Farce im Komediya-Theater Nischni Nowgorod

Ein frischer Blick auf einen Klassiker: „Zwei Hasen jagen“ im Komediya-Theater Nischni Nowgorod

Im Komediya-Theater Nischni Nowgorod erlebt ein klassisches Stück eine moderne Neuinterpretation: „Zwei Hasen jagen“, inszeniert und choreografiert von Anna Feketa, wird als temporeiche Musical-Farce auf die Bühne gebracht. Die Handlung verlegt die Geschichte vom Kyiv der frühen 1900er-Jahre ins Odessa der 1920er – eine Mischung aus Humor, Improvisation und einem mutigen Art-Déco-Design.

Im Mittelpunkt steht Swirid Petrowitsch Golochwastow, ein schlagfertiger Friseur, gespielt von Maxim Michaljow. Nachdem er sein Erbe verschwendet hat, sieht er sich zu einer unerwünschten Heirat gezwungen, um über die Runden zu kommen. Seine Eskapaden spielen sich neben Pronja ab, einer träumerischen jungen Frau, verkörpert von Polina Loboda. Im Laufe der Handlung entwickelt sich Pronja von einer naiven Romantikerin zu einer Frau, die das Glück im echten Leben findet.

Die Inszenierung setzt auf exzentrische Komik, überzeichnet die Charaktere und fördert spontane Einfälle. Olga Konowalowa glänzt als Khimka, das schlagfertige Dienstmädchen, das selbst im Chaos die Fassung bewahrt. Ein Höhepunkt ist die parodistische Darstellung einer prunkvollen Hochzeit im Hause Silberman, die den farcenhaften Ton unterstreicht.

Bekannte Lieder, darunter volkstümliche Hits wie „Bubliki“ und „Alles, was war“, begleiten die Handlung. Das Bühnenbild von Alexander Nedelko spiegelt den Art-Déco-Charme der 1920er-Jahre während der NEP-Ära wider. Anders als die sowjetische Verfilmung endet diese Version mit einem universell glücklichen Finale – und begeistert das Publikum mit ihren verspielt-unvorhersehbaren Wendungen.

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Die Komödie beschließt die Theatersaison mit ihrer letzten Vorstellung am 2. Juli. Mit einer Mischung aus Musik, überzeichneten Figuren und einer farbenfrohen historischen Kulisse bietet das Stück eine erfrischende Neuauflage eines bekannten Stoffs. Die Kombination aus Humor und Nostalgie kommt beim Publikum bereits bestens an.

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