14 March 2026, 00:23

André Kuper zieht sich 2027 aus der Landespolitik zurück

Ein Cartoon von einem Mann mit Zylinder und einer Frau in einem Kleid, mit einer Wand, einem Fenster, einem Eimer und anderen Gegenständen im Hintergrund. Unten steht der Text "F. J. Singer, der erste deutsche Politiker, der in den Kongress gewählt wurde."

Präsident des NRW-Landtags Kuper tritt 2027 nicht mehr an - André Kuper zieht sich 2027 aus der Landespolitik zurück

André Kuper, der amtierende Präsident des Landtags von Nordrhein-Westfalen, hat bekannt gegeben, dass er sich am Ende seiner Amtszeit aus der Politik zurückziehen wird. Nach reiflicher Überlegung verzichtet er auf eine erneute Kandidatur bei der nächsten Landtagswahl und macht damit Platz für eine jüngere Generation von Führungskräften. Sein Ausscheiden wird im Mai 2027 wirksam, wenn seine aktuelle Legislaturperiode endet.

Kuper teilte seine Entscheidung dem CDU-Kreisvorstand im Kreis Gütersloh mit. Er erklärte, der Entschluss sei nach Gesprächen mit seiner Frau und dem Wunsch gereift, neuen Persönlichkeiten den Einstieg in politische Verantwortung zu ermöglichen. Obwohl er sein Mandat niederlegt, bleibt er weiterhin im öffentlichen Leben aktiv – insbesondere durch sein langjähriges ehrenamtliches Engagement.

Bisher wurden keine potenziellen Nachfolgerinnen oder Nachfolger benannt. Innerhalb der Partei gab es noch keine öffentlichen Diskussionen über mögliche Kandidaten für das Amt des Landtagspräsidenten. Kuper bleibt bis zum Ende seiner Amtszeit vollumfänglich im Amt und wird die laufenden Projekte und Aufgaben zu einem Abschluss bringen.

Kuper übernahm das Amt des Landtagspräsidenten erstmals 2017. Seine Amtszeit umfasst mittlerweile über sieben Jahre, in denen er sich besonders für die Stabilität des Parlaments und die Bürgerbeteiligung eingesetzt hat. Die Übergangsphase dauert bis zur Wahl 2027 an und gibt der CDU damit Zeit, sich auf den Wechsel vorzubereiten.

Mit Kupers Rückzug endet eine lange politische Karriere in Nordrhein-Westfalen. Auch nach 2027 wird er sein ehrenamtliches Engagement fortsetzen, allerdings mit einem Fokus jenseits der institutionalisierten Politik. Die CDU steht nun vor der Aufgabe, in den kommenden Jahren eine neue Führungspersönlichkeit für den Landtag zu finden.

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