Baden-Württemberg startet Großrazzia gegen illegales Tuning und tödliche Rennfahrten
Siglinde WerneckeBaden-Württemberg startet Großrazzia gegen illegales Tuning und tödliche Rennfahrten
Polizei in Baden-Württemberg startet Großoffensive gegen illegales Autotuning und gefährliche Rennfahrten
Die Behörden in Baden-Württemberg bereiten eine groß angelegte Razzia gegen illegales Autotuning und riskante Showfahrten vor. Die Aktion beginnt am Karfreitag, dem 3. April 2026, und zielt auf bekannte Treffpunkte ab, an denen rücksichtslose Fahrer zusammenkommen. Die Polizei will damit die Zahl der Verkehrsunfälle verringern und bei Verstößen härter durchgreifen.
Die Kampagne markiert das fünfte Jahr in Folge, in dem sich Baden-Württemberg an der bundesweiten Initiative gegen unerlaubte Fahrzeugveränderungen und gefährliches Fahrverhalten beteiligt. Allein im vergangenen Jahr kontrollierten Beamte im Rahmen ähnlicher Einsätze über 19.000 Fahrzeuge, deckten tausende Verstöße auf und zogen mehr als 1.400 Fahrzeuge ein. Die jährlichen Karfreitags-Kontrollen förderten dabei jedes Mal mehrere hundert Vergehen zutage.
Der diesjährige Schwerpunkt folgt auf eine Reihe tödlicher Unfälle in Verbindung mit illegalen Straßenrennen. Seit 2022 nehmen fünfzehn der sixteen Bundesländer – mit Ausnahme des Saarlands – an den abgestimmten Großkontrollen teil. Die Polizei konzentriert sich dabei auf Gebiete, die bei sogenannten Autoposern beliebt sind und in denen unerlaubte Umbauten sowie rücksichtsloses Fahrverhalten besonders verbreitet sind.
Die Behörden kündigten eine verschärfte Vorgehensweise an, darunter mehr Streifen und strengere Überprüfungen verdächtiger Fahrzeuge. Ziel ist es, illegale Rennen, unsichere Umbauten und andere gefährliche Verhaltensweisen zu unterbinden, bevor sie zu weiteren Tragödien führen.
Ab dem 3. April wird es in ganz Baden-Württemberg verstärkte Kontrollen geben. Die Behörden hoffen, dass die Maßnahmen die Zahl der Verstöße reduzieren und die Verkehrssicherheit erhöhen. Frühere Kampagnen haben gezeigt, dass gezielte Überwachung zu weniger Vorfällen und damit zu weniger gefährdeten Menschenleben führt.






