Benefizkonzert für Rapper Toro: Nur 100 Gäste trotz großer Solidarität
Siglinde WerneckeBenefizkonzert für Rapper Toro: Nur 100 Gäste trotz großer Solidarität
Benefizkonzert für Mentor A. Ejupi, bekannt als Toro, in der Fischhalle Harburg
Am Wochenende fand in der Fischhalle in Harburg ein Benefizkonzert für Mentor A. Ejupi, besser bekannt als Toro, statt. Die Veranstaltung sollte Geld für seinen anhaltenden Kampf gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs sammeln. Trotz großer Hoffnungen besuchten jedoch nur etwa 100 Menschen die Show.
Unter dem Motto "Toro für alle – Alle für Toro" wurde das Konzert organisiert, um den Künstler und seine Familie zu unterstützen. Toro leidet seit fast vier Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs, sein Zustand hat sich in den letzten Monaten weiter verschlechtert.
Bekannte Künstler wie Jan Schröder, Werner Pfeifer und die Celtic Cowboys traten ohne Gage auf. Werner Pfeifer, der die Veranstaltung mitinitiiert hatte, mobilisierte Musiker, um Solidarität zu zeigen. Zudem wurden rund 30 Kunstwerke von Toro ausgestellt und verkauft, um die Behandlungskosten zu decken.
Durch Ticketverkäufe, Spenden und den Verkauf der Kunstwerke kamen etwa 4.400 Euro zusammen. Toros Tochter Alketa äußerte später ihre Enttäuschung über die geringe Besucherzahl, bedankte sich aber bei den Harburgerinnen und Harburgern für ihre Großzügigkeit. Eine GoFundMe-Kampagne bleibt für weitere Spenden aktiv.
Die Veranstaltung brachte Künstler und Unterstützer zusammen, um Toro bei den Behandlungskosten zu helfen. Zwar blieb die Besucherresonanz hinter den Erwartungen zurück, doch die gesammelten Mittel werden seiner Familie in dieser schwierigen Zeit zugutekommen. Spenden sind weiterhin über die laufende GoFundMe-Kampagne möglich.






