27 March 2026, 06:23

Bergisches Land plant gemeinsame Seniorenpolitik für mehr Lebensqualität im Alter

Ein Diagramm mit der Bezeichnung "Gemeinschaftsverantwortung" mit einem zentralen Kreis, der durch Pfeile mit drei überlappenden Kreisen verbunden ist, alle in kräftigen, leuchtenden Farben.

Bergisches Land plant gemeinsame Seniorenpolitik für mehr Lebensqualität im Alter

Ein kürzlich stattgefundenes Treffen lokaler Verantwortungsträger im Bergischen Land hat die gemeinsamen Herausforderungen in der Seniorenpolitik deutlich gemacht. Vertreter aus fünf Kommunen kamen zusammen, um zentrale Themen zu erörtern, die ältere Bürger betreffen – darunter Barrierefreiheit und selbstständiges Wohnen. Bei dem Treffen wurden zudem Termine für künftige Initiativen festgelegt, die die Unterstützung für Senioren verbessern sollen.

Delegierte aus Radevormwald, Mettmann, Haan, Remscheid und Solingen tauschten sich über die Situation älterer Menschen aus. Dabei zeigte sich, dass alle Kommunen vor ähnlichen Problemen stehen, insbesondere bei der Gewährleistung barrierefreier öffentlicher Räume und zuverlässiger Zahlungssysteme – sowohl digitaler als auch traditioneller Art. Die Bedeutung der Seniorenbeiräte wurde als entscheidende Schnittstelle zwischen Verwaltung und älteren Bürgern hervorgehoben.

Ein weiterer Schwerpunkt des Treffens lag auf der Förderung eines eigenständigen Lebens im Alter. Der Ausbau lokaler Unterstützungsnetzwerke wurde als vordringliche Aufgabe identifiziert, wobei die Teilnehmer die Notwendigkeit einer besseren Koordinierung betonten. Radevormwald kündigte zudem ein eigenes Projekt an: eine umfassende Befragung von rund 3.000 Senioren, um deren persönliche Erfahrungen zu sammeln.

Als nächste Termine stehen bereits der nächste Bergische Runde-Gipfel am 21. Mai 2026 sowie der Bergische Seniorentag im April 2028 in Wuppertal an, der unter dem Motto "Prävention" stehen wird. Jürgen Axel Seeh wurde mit der Organisation der Veranstaltung beauftragt, um die Vorbereitungen zielgerichtet voranzutreiben.

Die Bergische Runde bleibt eine zentrale Plattform, um die Seniorenpolitik in der Region abzustimmen. Mit den anstehenden Veranstaltungen und laufenden Erhebungen wollen die Kommunen die konkreten Bedürfnisse älterer Bürger angehen. Die nächsten Schritte konzentrieren sich auf die Umsetzung von Unterstützungsmaßnahmen und die Feinabstimmung der Pläne für den Seniorentag 2028.

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