07 May 2026, 18:21

Berlin dominiert im Sport – nur im Fußball bleibt die Hauptstadt stumm

Eine Gruppe von Männern in grünen T-Shirts steht auf einem Fußballfeld mit einem Ball und einem Torpfosten, einige in einer Hockposition.

Berlin dominiert im Sport – nur im Fußball bleibt die Hauptstadt stumm

Berlin hat einmal mehr seine Vorherrschaft im deutschen Sport unter Beweis gestellt. Die Teams der Hauptstadt führen nun in den Disziplinen Volleyball, Handball, Basketball und Eishockey. Doch trotz dieser Erfolge bleibt die Stadt an der Spitze der Fußball-Bundesliga abwesend.

Die BR Volleys sicherten sich mit einem Auswärtssieg in Lüneburg ihren zehnten Meistertitel in Folge im Männer-Volleyball. Dieser jüngste Triumph festigt Berlins Spitzenposition in dieser Sportart für ein weiteres Jahr.

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Im Handball erreichten die Füchse Berlin das Halbfinale der Champions League und stärkten damit den Ruf der Hauptstadt. Unterdessen holten sich die Eisbären Berlin zum fünften Mal in sechs Jahren den deutschen Eishockey-Meistertitel.

Auch das Basketball-Team von Alba Berlin steht kurz vor den Playoffs der Bundesliga. Mit einer starken Saison hält die Hauptstadt ihre Siegesserie in mehreren Ligen aufrecht.

Doch im Fußball sieht die Bilanz anders aus: Hertha BSC, mittlerweile in der zweiten Liga, gewann die Meisterschaft zuletzt 1931 – vor 95 Jahren. Zwar ist Union Berlin in der ersten Liga vor dem Abstieg sicher, doch keiner der beiden Vereine kämpft um den Titel. Die Bundesliga bleibt die einzige große europäische Liga, in der Berlin keine führende Rolle spielt.

Hertha BSC konzentriert sich nun auf den Wiederaufstieg in die Bundesliga, während Union Berlin seinen Platz in der Eliteklasse hält. Doch ein weiteres Jahr lang glänzt Berlin im Sport überall – nur nicht auf der größten Fußballbühne.

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