30 April 2026, 00:37

Bonn verschärft Verkehrskontrollen nach 851 Radunfällen im Jahr 2025

Motorradrennen mit Fahrern in Helmen und Text am unteren Bildrand.

Bonn verschärft Verkehrskontrollen nach 851 Radunfällen im Jahr 2025

Verkehrssicherheit bleibt in Bonn ein drängendes Problem – allein 2025 registrierte die Polizei 851 Unfälle mit Fahrradfahrern und E-Bike-Nutzern. Nach der Identifizierung von Rasen, Ablenkung im Verkehr und schlechter Sichtbarkeit als Hauptgefahren für schwächere Verkehrsteilnehmer haben die Behörden Kontrollen verschärft und Präventionsmaßnahmen ausgeweitet.

Bei jüngsten Überprüfungen kontrollierten über 20 Beamte mehr als 2.700 Fahrzeuge in der Stadt. Dabei wurden 125 Temposünder erwischt, viele davon in Schulnähe. Zudem ahndete die Polizei über 200 Verkehrsverstöße von Radfahrern und 141 von anderen Verkehrsteilnehmern.

Besonders problematisch erwies sich abgelenktes Fahren – vor allem durch Smartphone-Nutzung und das Tragen von Kopfhörern. Auch überhöhte Geschwindigkeit, Alkohol- oder Drogeneinfluss sowie das Fehlen von Schutzausrüstung erhöhten das Unfallrisiko. Gefährlich waren zudem Abbiegemanöver, bei denen Autofahrer Radfahrer häufig übersahen.

Um die Sicherheit zu verbessern, veranstaltete die Bonner Polizei Präventionsaktionen, darunter Fahrradtrainings an sieben Grundschulen. Zudem wies sie auf die Bedeutung von ausreichender Beleuchtung und Sichtbarkeit für Rad- und E-Scooter-Fahrer hin. Im gleichen Zeitraum verunglückten 229 motorisierte Zweiradfahrer und 129 E-Scooter-Nutzer.

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Durch die Kombination aus Kontrollen und Aufklärung sollen Unfälle unter Radfahrern, E-Bike-Nutzern und anderen gefährdeten Verkehrsteilnehmern reduziert werden. Die Polizei wird Risikobereiche weiter überwachen und mit gezielten Kampagnen sowie Schulprogrammen für sicheres Verhalten werben.

Quelle