Thomas Baumgärtels 40-jähriges Schaffen wird 2026 mit "Freiheit für die Kunst" gefeiert
Artur HofmannThomas Baumgärtels 40-jähriges Schaffen wird 2026 mit "Freiheit für die Kunst" gefeiert
Große Ausstellungsserie "Freiheit für die Kunst" feiert 2026 Thomas Baumgärtels 40-jähriges Schaffen
Unter dem Titel "Freiheit für die Kunst" wird 2026 eine umfangreiche Ausstellungsserie das 40-jährige Wirken des Künstlers Thomas Baumgärtel würdigen. Bekannt als "Bananasprayer", präsentiert der Künstler seine ikonischen Werke an 40 Kulturstätten im Niederrhein. Die Veranstaltung markiert zugleich das 40-jährige Jubiläum seiner markanten spraygesprühten Banane – ein Symbol für künstlerische Freiheit und Unabhängigkeit.
Den Auftakt bildet am 8. Mai 2026 die zentrale Eröffnung im Niederrheinischen Museum in Kevelaer. Eine Woche später, am 15. Mai, folgt die regionale Eröffnung in der Atelier-Galerie Blaubeermuffinbaum in Dülken, wo Baumgärtels Serie "Signs" zu sehen sein wird. Die Kunsthistorikerin Sigrid Blomen-Radermacher wird dort eine vertiefte Analyse des künstlerischen Werdegangs und der kulturellen Bedeutung seines Schaffens vorstellen.
Jede teilnehmende Institution zeigt eine individuelle Auswahl von Baumgärtels Werken, die speziell auf die eigene Sammlung oder Geschichte abgestimmt ist. Ein Höhepunkt ist die Narrenmühle in Dülken: Vom 15. Mai bis Ende September zieren vier seiner Werke die Mühlflügel. Die Ausstellung ehrt nicht nur die Verbundenheit des Künstlers mit der Region, sondern unterstreicht auch sein Credo, dass Kunst für alle zugänglich sein soll.
Baumgärtels Bananenmotiv, das er seit 1986 einsetzt, steht für Freiheit, Meinungsvielfalt und kreative Autonomie. Die Serie "Freiheit für die Kunst" läuft von Mai bis Juli 2026 und lädt Besucher ein, vier Jahrzehnte seines provokanten und verspielt-subversiven Beitrags zur zeitgenössischen Kunst zu entdecken.
Die Schau vereint Baumgärtels einflussreichste Werke in einer gemeinsamen Präsentation über die gesamte Niederrhein-Region hinweg. Durch die Einbindung lokaler Einrichtungen und öffentlicher Räume betont die Serie sein Verständnis von Kunst als geteiltes, demokratisches Erlebnis. Die Veranstaltungen erstrecken sich über den Sommer, wobei jede Location eine eigene Perspektive auf sein bleibendes Erbe bietet.






