Bremen investiert 20,5 Millionen Euro in die Modernisierung der Uni-Campusgebäude
Lilian BarthBremen investiert 20,5 Millionen Euro in die Modernisierung der Uni-Campusgebäude
Die Universität Bremen steht vor einem umfassenden Modernisierungsprojekt, nachdem der Bremer Senat Investitionen in Höhe von 20,5 Millionen Euro bewilligt hat. Die Mittel sollen zwei der ältesten Gebäude des Campus grundlegend sanieren und so die Sicherheit, Nachhaltigkeit sowie die Lehr- und Lernbedingungen für Studierende und Mitarbeiter deutlich verbessern. Die Arbeiten werden im Rahmen eines langfristigen Masterplans zur Zukunftssicherung des Campus in den nächsten vier Jahren umgesetzt.
Im Fokus der Investitionen stehen die Gebäude „Geisteswissenschaften 1“ (GW1) und „Naturwissenschaften 1“ (NW1), die beide aus der Gründungszeit der Universität stammen. Beide Komplexe werden umfangreich saniert: Schadstoffe werden entfernt, Brandschutzsysteme auf den neuesten Stand gebracht und die technische Infrastruktur modernisiert. Ziel ist es, sichere, effiziente und zukunftsfähige Räume für Lehre und Forschung zu schaffen.
Darüber hinaus werden die Gebäude an sich wandelnde Anforderungen angepasst. Es entstehen neue Lernzonen, während die hochschuleigene Ambulanz in eine zentralere Lage auf dem Campus verlegt wird. Im Zuge des Umzugs kommen Therapieräume, psychologische Labore sowie separate Wartebereiche für Erwachsene und Kinder hinzu.
Die Finanzierung des Vorhabens stammt größtenteils aus Bundesmitteln: 18,8 Millionen Euro fließen über das „Beschleunigte Bauen“-Programm des Bundes. Die verbleibenden Kosten übernimmt das Land Bremen. Die Bauarbeiten erfolgen in Abschnitten, um Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig nachhaltige Verbesserungen zu erreichen.
Die Sanierungen sind ein wichtiger Schritt hin zu nachhaltigen und klimafreundlichen akademischen Einrichtungen in Bremen. Bis 2028 will die Universität moderne, sichere und flexible Umgebungen für Studierende, Forschende und Mitarbeiter schaffen. Die Maßnahmen stärken zudem die Rolle der Hochschule als führendes Zentrum für Bildung und Innovation in der Region.






