14 April 2026, 06:24

Cancom blickt mit gemischten Jahreszahlen optimistisch auf 2026

Liniendiagramm auf einem weißen Hintergrund mit der Überschrift "Die Vorteile der erhöhten Produktivität der letzten 35 Jahre sind nicht an die Mittelschicht gegangen", das die Produktivitätszunahme ohne entsprechende Gewinne für die Mittelschicht zeigt.

Cancom blickt mit gemischten Jahreszahlen optimistisch auf 2026

Cancom veröffentlicht gemischte Jahresergebnisse für 2025

Der IT-Dienstleister Cancom hat seine Finanzzahlen für das Jahr 2025 vorgelegt, die eine uneinheitliche Entwicklung in den verschiedenen Geschäftsbereichen zeigen. Zwar ging der Gesamtumsatz des Konzerns leicht zurück, doch das Unternehmen verzeichnete ein Wachstum beim Bruttoertrag sowie bei den internationalen Umsätzen. Die Unternehmensführung bleibt zuversichtlich, dass die Nachfrage durch die digitale Transformation weiter anziehen wird.

Der Konzernumsatz belief sich 2025 auf 1,71 Milliarden Euro – ein leichter Rückgang gegenüber 1,74 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Bruttoertrag stieg jedoch auf 697 Millionen Euro (2024: 694 Millionen Euro). Diese Verbesserung gelang trotz eines Rückgangs um 3,7 % in Deutschland, wo die Erlöse auf 1,09 Milliarden Euro sanken.

Deutlich besser entwickelte sich das internationale Geschäft: Hier kletterte der Umsatz um 3,2 % auf 622,1 Millionen Euro. Das operative EBITDA für 2025 erreichte 38,9 Millionen Euro, wobei in dieser Zahl einmalige Restrukturierungskosten enthalten sind. Vorstandschef Rüdiger Rath betonte, dass die strukturellen Treiber der Digitalisierung weiterhin intakt seien.

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Für 2026 prognostiziert Cancom einen Umsatz zwischen 1,75 und 1,85 Milliarden Euro. Das Unternehmen geht davon aus, dass die Kernthemen der Digitalisierung stabil bleiben – eine Einschätzung, die sich mit den positiven Prognosen von Wettbewerbern wie Bechtle und Computacenter deckt.

Fazit: Stabile Digitalisierungsnachfrage und internationales Wachstum stützen Cancoms Optimismus Die Ergebnisse für 2025 zeigen, dass Cancom trotz rückläufigem Gesamtumsatz den Bruttoertrag halten konnte. Das internationale Wachstum und die anhaltende Nachfrage nach Digitalisierungslösungen untermauern die optimistische Prognose für 2026. Auch andere Branchenvertreter erwarten für das kommende Jahr eine positive Entwicklung.

Quelle