Cheftrainer Alexander Ende nach 0:6-Debakel beim Zweitligisten entlassen
Artur HofmannCheftrainer Alexander Ende nach 0:6-Debakel beim Zweitligisten entlassen
Ein Zweitligist hat sich nach einer deutlichen Niederlage von Cheftrainer Alexander Ende getrennt. Die Entscheidung fällt nur wenige Tage nach dem 0:6 gegen Dynamo Dresden und vertieft die Abstiegsängste des Vereins. Sportdirektor Ole Kittner würdigte zwar Endes klare Fußballphilosophie, räumte jedoch ein, dass die Ergebnisse hinter den Erwartungen zurückgeblieben seien.
Die Vereinsführung hatte die jüngsten Leistungen analysiert und kam zu dem Schluss, dass ein Wechsel notwendig sei. Trotz Endes klarer sportlicher Vision konnte diese sich nicht in Erfolge auf dem Platz umsetzen. Kittner lobte den scheidenden Trainer für seine offene und ehrliche Art sowie seine Fähigkeit, mit allen im Verein auf Augenhöhe zu kommunizieren.
Übergangsweise übernimmt nun U23-Trainer Kieran Schulze-Marmeling die Verantwortung für die Profimannschaft und steht vor seinem ersten Test im neuen Amt: dem Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg. Auch Co-Trainer Muhovic, der sich stets voll eingesetzt hatte, verlässt im Zuge der Umstrukturierung den Verein.
Die 0:6-Niederlage in Dresden markierte den Wendepunkt. Angesichts der drohenden Abstiegsgefahr handelte der Klub schnell, um die Ausrichtung anzupassen. Kittner bezeichnete Ende zwar als "herausragenden Trainer", betonte aber, dass letztlich die Ergebnisse die Entscheidung bestimmt hätten.
Schulze-Marmeling steigt mit sofortiger Wirkung ein und soll die Mannschaft stabilisieren. Weitere strategische Änderungen für die Saison wurden bisher nicht bekannt gegeben. Der Fokus liegt nun auf der Vorbereitung der anstehenden Partie gegen Magdeburg.