30 March 2026, 18:29

Deutschlands Wirtschaft bricht ein: Prognosen stürzen auf Rekordtief ab

Line graph illustrating reduced future oil import expectations, with accompanying explanatory text.

Deutschlands Wirtschaft bricht ein: Prognosen stürzen auf Rekordtief ab

Die Konjunkturaussichten für Deutschland haben sich weiter eingetrübt: Führende Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Wachstumsprognosen drastisch nach unten korrigiert. Der aktuelle gemeinsame Bericht, der am Mittwoch veröffentlicht werden soll, zeichnet ein weit düstereres Bild als frühere Vorhersagen. Steigende Energiekosten und die wirtschaftlichen Folgen des Krieges im Iran zwingen die Experten zu einer deutlichen Abwärtsrevision.

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Noch in ihrer vorherigen Prognose waren die Institute von einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1,3 Prozent im Jahr 2023 und 1,4 Prozent im Jahr 2024 ausgegangen. Nun erwarten sie für 2023 nur noch ein Plus von 0,6 Prozent. Auch die Schätzung für 2024 wurde von ursprünglich 1,3 Prozent auf ebenfalls 0,6 Prozent gesenkt.

Die tatsächlichen BIP-Zahlen für 2024 zeigen sogar einen Rückgang um 0,2 Prozent – das bedeutet zwei Jahre Wirtschaftskrise in Folge. Als Hauptgrund für die Schwächephase nennen die Institute die stark gestiegenen Öl- und Gaspreise, die durch den Iran-Konflikt angeheizt werden. Selbst die langfristige Perspektive bleibt schwach: Für 2027 wird nur noch ein Wachstum von etwa 1 Prozent erwartet.

Die späteren Prognosen für 2025 und 2026 sehen ebenfalls nur ein minimales Plus von 0,2 bis 0,6 Prozent vor. Diese Werte liegen deutlich unter den früheren Schätzungen und spiegeln die anhaltende wirtschaftliche Unsicherheit wider.

Die überarbeiteten Vorhersagen deuten auf eine längere Phase schwachen Wachstums für Deutschland hin. Da die Energiepreise hoch bleiben und die geopolitischen Spannungen ungelöst sind, steht die Wirtschaft weiterhin unter Druck. Der aktuelle Bericht unterstreicht die Herausforderungen, vor denen Politik und Unternehmen in den kommenden Jahren stehen.

Quelle