Dramatisches 1:1 zwischen Bayern und Barcelona mit zwei Roten Karten und Rekordkulisse
Joseph KreuselDramatisches 1:1 zwischen Bayern und Barcelona mit zwei Roten Karten und Rekordkulisse
Barcelona und der FC Bayern München lieferten sich ein dramatisches Champions-League-Duell vor Rekordkulisse
Vor den Augen von 31.000 Zuschauern – ein neuer Rekord für die Frauenmannschaft des FC Bayern in einem Champions-League-Spiel – kam es zu einem packenden, aber von zwei Platzverweisen überschatteten Kräftemessen. Beide Teams mussten die Partie mit nur noch zehn Spielerinnen beenden, während sich die Münchner mit einer disziplinierten Defensive und schnellen Kontern bis zum Schluss beharrlich wehrten.
Barcelona ging früh in Führung: Schon in der achten Minute köpfte Ewa Pajor eine Flanke von Esmee Brugts zum 1:0 ein. Der FC Bayern konterte mit organisierter Abwehrarbeit und gefährlichen Vorstößen, die die Gäste immer wieder unter Druck setzten.
Der Ausgleich gelang schließlich in der 69. Minute, als Franziska Kett eine Vorlage von Pernille Harder verwertete. Doch das Spiel kippte zehn Minuten vor Schluss, als Kett nach einem Foul an Salma Paralluelo – sie hatte deren Zopf gezogen – die Rote Karte sah. Die Szene erinnerte an den Platzverweis von Kathrin Hendrich bei der EM 2025, die wegen eines ähnlichen Vergehens des Feldes verwiesen worden war.
Die Wut beim FC Bayern steigerte sich weiter, als auch Trainer José Barcala nach einer zweiten Gelben Karte für Proteste gegen die Schiedsrichterentscheidung die Kabine vorzeitig aufsuchen musste. Trotz dieser Rückschläge blieb die Münchner Abwehr stabil und limitierte Barcelonas Torchancen in der mit Spannung geladenen Partie.
Am Ende stand ein 1:1 – doch die beiden Platzverweise warfen einen Schatten auf die ansonsten solide Leistung des FC Bayern. Kett und Barcala fehlen nun im Rückspiel gegen Barcelona, was die Münchner vor eine disziplinarische Herausforderung stellt.






