07 April 2026, 16:22

Energiebericht 2024: Stabile Verbräuche, aber 53 Prozent höhere Kosten für die Stadt

Stadtansicht mit Gebäuden im Vordergrund, Solarpanels auf einem Dach und einem blauen Himmel im Hintergrund.

Energiebericht 2024: Stabile Verbräuche, aber 53 Prozent höhere Kosten für die Stadt

Energiebericht 2024 der Stadt: Stabiler Verbrauch, aber stark steigende Kosten

Der aktuelle Energiebericht der Stadt für das Jahr 2024 zeigt einen stabilen Verbrauch, aber deutlich höhere Ausgaben. Öffentliche Gebäude verbrauchten fast genauso viel Strom und Gas wie im Vorjahr. Dennoch stiegen die Kosten um 53 Prozent auf 10,7 Millionen Euro an.

Der Stromverbrauch blieb 2024 mit 13,32 Millionen Kilowattstunden auf dem Niveau des Vorjahres. Fast die Hälfte davon entfiel auf Schulen. Auch der Erdgasverbrauch blieb mit 50,4 Millionen Kilowattstunden konstant, während der Heizölverbrauch von 4,75 Millionen auf 6 Millionen Kilowattstunden stieg.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der CO₂-Fußabdruck der städtischen Gebäude blieb mit 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalenten unverändert. Trotz stabiler Verbrauchswerte trieben höhere Energiepreise die Ausgaben in die Höhe. Eine kürzlich durchgeführte Modernisierung der Beleuchtung kostete rund 850.000 Euro, wobei die Hälfte der Mittel aus einem Bundeszuschuss stammte.

Für die Jahre 2026 bis 2028 plant die Stadt nun weitere Maßnahmen. Dazu gehören die Modernisierung von Heizungsanlagen und die Installation von Solaranlagen. Zudem wurden Personal und Ressourcen im Bereich Energiemonitoring aufgestockt, um diese Vorhaben zu unterstützen.

Trotz gleichbleibendem Verbrauch belasten höhere Energiekosten den Stadthaushalt. Die anstehenden Projekte sollen in den kommenden drei Jahren die Ausgaben und Emissionen senken. Eine verstärkte Überwachung und neue Infrastruktur werden dabei eine zentrale Rolle spielen.

Quelle