Frauenkirche und Maximilianeum: Münchens historische Wahrzeichen im Porträt
Lilian BarthFrauenkirche und Maximilianeum: Münchens historische Wahrzeichen im Porträt
München beherbergt zwei der beeindruckendsten Wahrzeichen Bayerns: die Frauenkirche und das Maximilianeum. Die erstere prägt als Ikone des 15. Jahrhunderts das Stadtzentrum, während Letzteres in Haidhausen hoch über dem Isarfluss thront. Beide Orte ziehen Besucher wegen ihrer Geschichte, Architektur und der atemberaubenden Aussichten auf die Stadt an.
Die Frauenkirche, auch Dom zu Unserer Lieben Frau genannt, beherrscht mit ihren Zwillingstürmen die Münchner Skyline. Jeder der fast 100 Meter hohen Türme ist schon von Weitem unverkennbar. Im Inneren ist die Kirche vor allem für die Teufelstreppe bekannt, die von einer lokalen Legende umgeben ist. Der Eintritt in den Dom ist kostenlos, doch wer den Südturm besteigen möchte, benötigt ein Ticket. Ermäßigungen gibt es für Studierende und Kinder. Oben angekommen, eröffnet sich ein Panoramablick über München – von den Alpen bis ins historische Herz der Stadt.
Auf der anderen Seite der Stadt erhebt sich das Maximilianeum als neugotisches Meisterwerk am Isar-Ufer. Das im 19. Jahrhundert erbaute Gebäude beherbergt heute den Bayerischen Landtag sowie eine Stiftung für hochbegabte Studierende. Seine aufwendige Architektur und die malerische Lage am Fluss machen es zu einem beliebten Motiv für Fotografen und Geschichtsinteressierte.
Gleich in der Nähe behauptet die Bayerische Staatsoper ihren Platz als eine der führenden Opernhäuser der Welt. Seit Jahrhunderten ist sie eine kulturelle Säule der Stadt und zieht mit ihren Aufführungen ein internationales Publikum an.
Frauenkirche und Maximilianeum sind Pflichtziele für jeden München-Besucher. Während der Aufstieg im Kirchturm einzigartige Stadtblicke bietet, verkörpert das Parlamentsgebäude Bayerns politische und akademische Tradition. Gemeinsam spiegeln sie jenes Zusammenspiel aus Geschichte, Kultur und Architektur wider, das München so unverkennbar macht.






