Fußballturnier in Bergisch Gladbach feiert Vielfalt und Einheit gegen Rassismus
Artur HofmannFußballturnier in Bergisch Gladbach feiert Vielfalt und Einheit gegen Rassismus
Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 enden in Bergisch Gladbach mit Fußballturnier für Vielfalt und Zusammenhalt
In Bergisch Gladbach gingen die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 mit einem Fußballturnier zu Ende, das Einheit und kulturelle Vielfalt feierte. Unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus" trafen sich Mannschaften unterschiedlicher Herkunft, um Fairness und gegenseitigen Respekt zu fördern.
Das "Kick gegen Rassismus"-Turnier kam ohne Schiedsrichter aus – stattdessen übernahmen die Spieler selbst die Verantwortung für ein faires Miteinander. Neun Teams, die verschiedene Nationalitäten, Hautfarben und Glaubensrichtungen repräsentierten, traten nicht im Wettbewerb, sondern im Geiste der Verbundenheit gegeneinander an. Statt Pokale erhielt jedes Team ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus" als Symbol für die geteilten Werte.
Veranstaltet wurde die Aktion vom "Bündnis Bergisch Gladbach gegen Rassismus und für Vielfalt", einem Zusammenschluss von über 30 lokalen Organisationen, das 2024 gegründet wurde. Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Marcel Kreutz setzt sich das Bündnis für eine inklusive Gesellschaft ein, in der Solidarität und Respekt im Mittelpunkt stehen. Zwar gewann der Verein IGMG Bergisch Gladbach e.V. das Turnier, doch betonten die Organisatoren, dass es vor allem darum ging, gemeinsam gegen Diskriminierung einzustehen.
Das Turnier war eine von mehr als 3.700 Veranstaltungen, die im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus bundesweit stattfanden. In ganz Deutschland engagierten sich Städte und Sportvereine – etwa bei der Aktion "#BewegtGegenRassismus" am 28. März 2026 – und nutzten den Sport als Mittel, um Gleichberechtigung zu stärken und Vorurteile abzubauen.
Mit dem Turnier unterstrich Bergisch Gladbach sein Bekenntnis zu einer Gesellschaft ohne Rassismus und Spaltung. Indem der Wettbewerb durch Kooperation ersetzt wurde, zeigte die Veranstaltung, wie Sport Unterschiede überwinden und den Zusammenhalt in der Gemeinschaft stärken kann. Die Arbeit des Bündnisses geht als Teil einer landesweiten Bewegung weiter, die sich für die Wahrung der Menschenwürde aller einsetzt.






