Gewaltwelle in Neustrelitz: Vier Festnahmen nach brutalen Attacken und Waffenvergehen
Artur HofmannGewaltwelle in Neustrelitz: Vier Festnahmen nach brutalen Attacken und Waffenvergehen
In Neustrelitz hat es in den vergangenen Wochen eine Reihe gewalttätiger Vorfälle gegeben, die zu mehreren Festnahmen führten. Zwei Jugendliche wurden Ende Februar nach einer brutalen Attacke in Untersuchungshaft genommen. Später wurden am Bahnhof der Stadt zwei weitere Männer – beide bereits polizeibekannt – wegen Waffenvergehen festgenommen.
Bei dem ersten Vorfall war ein 18-jähriges Opfer von zwei Jugendlichen im Alter von 18 und 19 Jahren angegriffen worden. Die Tatverdächtigen flüchteten vom Tatort, konnten jedoch später durch Zeugenaussagen und polizeiliche Ermittlungen identifiziert werden. Aufgrund ihrer Vorstrafen beantragten die Staatsanwälte Haftbefehle, die ein Gericht schließlich bewilligte.
Am 7. März 2026 nahmen Beamte zwei weitere Männer im Alter von 20 und 39 Jahren am Neustrelitzer Bahnhof wegen Verstößen gegen das Waffengesetz fest. Beide hatten bereits eine kriminelle Vergangenheit in der Region, darunter Raub und Körperverletzung. Die Behörden brachten sie zuvor mit mehreren ungelösten Fällen in Verbindung; Berichten zufolge hatten sie die Stadt über einen längeren Zeitraum terrorisiert.
Die erste Pressemitteilung zu dem Angriff war am 28. Februar 2026 veröffentlicht worden. Seitdem wurden den beiden älteren Tatverdächtigen keine weiteren Straftaten öffentlich zugeschrieben – abgesehen vom Vorfall am 7. März.
Die Festnahmen sind das Ergebnis einer abgestimmten Zusammenarbeit zwischen Ermittlern, der Staatsanwaltschaft und der örtlichen Polizei. Die beiden Jugendlichen bleiben weiterhin in Untersuchungshaft, während den älteren Verdächtigen wegen des jüngsten Waffenvergehens Anklage droht. Die Behörden beobachten die Lage in Neustrelitz weiterhin genau.