30 April 2026, 16:43

Hamburger Dom: Als eine Anwohnerin ihre Angst in 70 Metern Höhe besiegte

Eine Achterbahn auf dem Höhepunkt eines Hügels mit einem bewölkten Himmel, umgeben von Stützpfählen und -strukturen.

Hamburger Dom: Als eine Anwohnerin ihre Angst in 70 Metern Höhe besiegte

26 Jahre lang sorgt der Hamburger Dom für Adrenalin und Lärm auf dem Heiligengeistfeld. Dreimal im Jahr verwandelt das Volksfest die Fläche in ein Spektakel aus schrillen Schreien und atemberaubenden Fahrgeschäften. Eine Anwohnerin, die in unmittelbarer Nähe lebt, hat kürzlich ihre eigene Angst überwunden – und wagte sich in eine 70 Meter hohe Aussichtskabine des Doms.

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Die Idee stammte nicht von ihr. Zwei Freundinnen, darunter eine langjährige Fanin der Dom-Attraktionen, überredeten sie zu der waghalsigen Fahrt. Im Laufe der Jahre sind die Fahrgeschäfte immer extremer geworden: Sie schleudern, wirbeln und katapultieren die Besucher bis zu 100 Meter in die Höhe.

Bevor es losging, stellte sie eine Bedingung: Wer mit ihr in den Aufzug stieg, musste auch mit ihr wieder hinunterfahren. Der Aufstieg war nervenaufreibend – und die Erfahrung bestärkte sie darin, es nie wieder zu tun.

Aus ihrem Wohnzimmer hört sie abends oft die Schreie der Fahrgäste. Manchmal steht sie sogar auf dem Balkon und ist versucht, die Adrenalinjunkies vor den Gefahren zu warnen. Doch diesmal war sie selbst diejenige, die das Risiko einging.

Das Abenteuer bestätigte ihre Vermutungen über die Intensität der Fahrten. Nach nur einer Fahrt im Turm hat sie beschlossen: Beide Füße bleiben von nun an fest auf dem Boden. Die Attraktionen des Hamburger Doms werden weiter Menschenmassen anziehen – doch diese Anwohnerin wird nicht mehr dabei sein.

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