Kriminalität in Hannover sinkt 2025: Sicherheit erreicht Zehnjahreshoch
Artur HofmannWeniger Straftaten in der Region Hannover gemeldet - Kriminalität in Hannover sinkt 2025: Sicherheit erreicht Zehnjahreshoch
Kriminalität in der Region Hannover sinkt 2025 – deutliche Verbesserung der lokalen Sicherheit
Die Kriminalität in der Region Hannover ist im Jahr 2025 zurückgegangen und markiert damit eine spürbare Steigerung der öffentlichen Sicherheit. Offizielle Statistiken verzeichnen einen Rückgang der Straftaten um 6,42 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Trotz dieses positiven Trends stieg die Zahl der Opfer im selben Zeitraum leicht an.
In der Region Hannover wurden 2025 insgesamt 103.478 Straftaten registriert – nach 110.575 im Jahr 2024. Damit liegt die Zahl auf dem zweitniedrigsten Stand der letzten zehn Jahre. Auch die Aufklärungsquote verbesserte sich und stieg auf 61,14 Prozent, was bedeutet, dass mehr Fälle als in den Vorjahren gelöst werden konnten.
Gewaltdelikte und Messerangriffe gingen ebenfalls zurück und trugen so zur insgesamt positiven Entwicklung bei. Auch die Fälle von häuslicher Gewalt nahmen ab, was auf eine breite Verbesserung der öffentlichen Sicherheit hindeutet. Landesweit verzeichnete Niedersachsen einen Rückgang der Straftaten um 4,28 Prozent und erreichte eine Quote von 6.329 Delikten pro 100.000 Einwohner – der drittniedrigste Wert der letzten zehn Jahre.
Laut Polizeidaten waren die meisten Tatverdächtigen in der Region Hannover erwachsen: Rund 81 Prozent waren 21 Jahre oder älter. Etwa 75 Prozent der Verdächtigen waren männlich, während 57 Prozent die deutsche Staatsbürgerschaft besaßen. Die Gesamtzahl der Tatverdächtigen sank auf 41.388 und unterstreicht damit den rückläufigen Trend bei der Kriminalität.
Die aktuellen Zahlen bestätigen eine gestärkte Sicherheitslage in der Region Hannover. Mit weniger Straftaten, einer höheren Aufklärungsquote und einem Rückgang der Gewaltkriminalität sehen die Behörden deutliche Fortschritte. Der leichte Anstieg der Opferzahlen deutet jedoch darauf hin, dass in einigen Bereichen weiterhin Handlungsbedarf besteht.