10 May 2026, 02:18

Ländliche Gemeinden kämpfen mit explodierenden Energiekosten – DLT-Präsident warnt vor sozialer Spaltung

Plakat mit Bäumen und Himmel als Hintergrund, auf dem der Text 'Investieren in Gemeinden: Größte Investition in ländliche Elektrizität seit dem New Deal' steht.

Ländliche Gemeinden kämpfen mit explodierenden Energiekosten – DLT-Präsident warnt vor sozialer Spaltung

Achim Brötel, Präsident des Deutschen Landkreistags (DLT), hat zu dringendem Handeln angesichts der stark steigenden Energiekosten aufgerufen. Ohne Unterstützung würden ländliche Gemeinden zunehmend in Bedrängnis geraten, da die Preise vorerst nicht sinken würden, warnte er.

Brötel verwies auf die wachsende Kluft zwischen Stadt und Land bei den Energieausgaben. Längere Arbeitswege und höhere Spritkosten auf dem Land belasteten die Bewohner dort besonders stark. Er betonte, dass faire Lebensbedingungen in ganz Deutschland finanzielle Entlastungen für Menschen außerhalb der Städte erforderten.

Laut Brötel könnte die Hilfe verschiedene Formen annehmen – etwa durch einen Treibstoffrabatt oder eine erhöhte Pendlerpauschale. Entscheidend sei, dass die Unterstützung tatsächlich bei den Haushalten auf dem Land ankomme. Zusätzliche Hilfen seien nicht nur sinnvoll, sondern in dünn besiedelten Regionen schlicht überlebensnotwendig, so der DLT-Präsident.

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Gleichzeitig forderte Brötel die Bundesregierung auf, langfristige Lösungen zu erarbeiten. Da die Energiekosten aufgrund der anhaltenden geopolitischen Spannungen voraussichtlich nicht sinken würden, müssten Maßnahmen für den Sommer und darüber hinaus getroffen werden. Zugleich warnte er vor weiteren Verzögerungen durch politische Streitigkeiten innerhalb der Koalition.

Brötels Vorschläge zielen auf konkrete Schritte ab, um die Belastung der ländlichen Bevölkerung zu verringern. Statt langer Debatten drängt er auf schnelles Handeln. Das Ziel: eine weitere Vertiefung der Ungleichheit zu verhindern, solange die Energiekosten auf hohem Niveau bleiben.

Quelle