Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: SPD kämpft um knappen Sieg gegen CDU
Lilian BarthDreyer fühlt mehr Spannung als in ihren eigenen Wahlkämpfen - Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: SPD kämpft um knappen Sieg gegen CDU
Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: SPD liegt knapp hinter der CDU
Dieser Sonntag steht in Rheinland-Pfalz die Landtagswahl an – und die SPD liegt in den Umfragen nur knapp zurück. Die ehemalige Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat sich nun zum Wahlkampf geäußert und gesteht, dass es ihr von der Seitenlinie aus zusehends mulmiger zumute ist als während ihrer eigenen Kandidaturen. Dennoch blickt sie optimistisch auf die Chancen der SPD unter Alexander Schweitzer, der im vergangenen Sommer ihr Amt übernahm.
Dreyer hatte im Sommer 2024 das Amt der Ministerpräsidentin niedergelegt und die Führung an Schweitzer übergeben. Seither verfolgt sie den Wahlkampf aus der Distanz – eine Position, die sie überraschend anstrengend findet. Bis zur letzten Minute selbst aktiv zu sein, sei weniger nervenaufreibend gewesen, als nun tatenlos mitanzusehen, wie sich das Rennen entwickelt, so Dreyer.
Laut aktuellen Umfragen liegt die CDU bei 29 Prozent, nur zwei Punkte vor Schweitzers SPD, die auf 27 Prozent kommt. Beobachter beschreiben Schweitzer als pragmatischen Amtsinhaber, dem es in den letzten Tagen noch gelingen könnte, seine Konkurrenten zu überholen. Dreyer lobt offen seinen Wahlkampf und zeigt sich überzeugt, dass er den Sieg einfahren kann.
Schweitzer führt derzeit dieselbe Ampelkoalition in Mainz an, die einst unter Dreyers Führung stand. Seine Leistung in der heißen Phase des Wahlkampfs wird entscheiden, ob die SPD ihre Vorherrschaft im Land halten kann.
Das Ergebnis der Wahl bleibt ungewiss, mit der SPD dicht hinter der CDU. Dreyers Unterstützung für Schweitzer unterstreicht dessen Erfahrung und Kampagnenstrategie als entscheidende Faktoren. Am Sonntag werden die Wählerinnen und Wähler entscheiden, ob die von der SPD geführte Koalition an der Macht bleibt.






