14 March 2026, 12:21

Neun Verletzte nach Fan-Krawallen zwischen VfB Lübeck und Hamburger SV

Zwei Männer ringen vor jubelnder Menge, mit Text oben und unten im Bild, beide zeigen intensive Entschlossenheit.

Chaos in der Regionalliga - Neun Verletzte nach Fußballspiel - Neun Verletzte nach Fan-Krawallen zwischen VfB Lübeck und Hamburger SV

Ausschreitungen nach Zweitliga-Spiel: Neun Verletzte bei Fan-Krawallen zwischen VfB Lübeck und Hamburger SV

Am Freitagabend kam es nach einem Spiel der 2. Liga zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern des VfB Lübeck und des Hamburger SV. Bei der Massenschlägerei wurden neun Personen verletzt, sechs von ihnen mussten von Rettungskräften medizinisch versorgt werden.

Der Vorfall ereignete sich im Anschluss an den 5:2-Auswärtssieg von HSV II im Fandorf-Stadion in Lübeck, als sich die angespannte Stimmung nach Spielende in einer großen Schlägerei vor dem Stadion entlud.

Kurz nach dem Abpfiff begannen rivalisierende Fangruppen in der Nähe des Stadions handgreiflich zu werden. Mehr als 50 Personen waren in die Kämpfe verwickelt, woraufhin die Polizei schnell eingriff. Die Beamten trennten die Gruppen und nahmen zur Unterstützung der laufenden Ermittlungen Personalien auf.

Insgesamt neun Menschen erlitten leichte Verletzungen. Sechs von ihnen wurden bei der Schlägerei selbst verletzt, während drei Heimfans unter Rauchgasvergiftungen litten, nachdem in der VfB-Lübeck-Fankurve zuvor Pyrotechnik gezündet worden war. Die Verletzten wurden vor Ort von Rettungskräften behandelt.

Die Polizei setzte verstärkte Streifen im Stadionumfeld ein, um die Lage zu beruhigen. Die Behörden haben inzwischen eine Untersuchung zur Ursache der Auseinandersetzungen eingeleitet. Angesichts der hohen Beteiligtenzahl rechnen die Ermittler mit einem längeren Verfahren.

Die Vorfälle werfen Fragen zur Sicherheit der Fans bei künftigen Spielen auf. Die Polizei wird die Ereignisse, die zur Gewalt eskalierten, weiter aufarbeiten. Unterdessen könnten beide Vereine wegen der Sicherheitsvorkehrungen im Stadion unter die Lupe genommen werden.

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