Pheline Roggan steht hinter Collien Fernandes: "Scham gehört den Tätern"
Joseph KreuselErste 'Arschlecken'. Star bricht Schweigen - Pheline Roggan steht hinter Collien Fernandes: "Scham gehört den Tätern"
Schauspielerin Pheline Roggan hat sich öffentlich hinter Collien Fernandes gestellt, nachdem diese Christian Ulmen schwere Vorwürfe gemacht hat. Roggan, die vor allem durch ihre Rolle in Jerks. bekannt wurde, lobte Fernandes für ihren Mut, an die Öffentlichkeit zu gehen. Gleichzeitig betonte sie, dass Scham allein den Tätern gehöre – nicht den Opfern – und griff damit eine Haltung auf, die bereits Gisèle Pelicot berühmt gemacht hat.
Roggan zeigte tiefes Mitgefühl für Fernandes' Erlebnisse und Bewunderung für deren Entscheidung, die Vorfälle öffentlich zu machen. Sie hob hervor, dass Fernandes' Schritt nicht nur für sie selbst, sondern für alle Frauen von Bedeutung sei, die von Missbrauch und Gewalt betroffen sind.
Roggans Äußerungen erinnern an die von Gisèle Pelicot, deren eigener Fall die öffentliche Debatte über sexualisierte Gewalt nachhaltig prägte. 2024 enthüllte Pelicot in ihrer Zeugenaussage, dass ihr Ehemann Dominique Pelicot zwischen 2011 und 2020 in ihrem Haus in Monflanquin systematisch von über 50 Männern vergewaltigt worden war. Während sie 2017 noch als ahnungsloses Opfer galt, wurde Pelicot bis 2026 zu einer feministischen Ikone. Ihr würdevolles Auftreten vor Gericht, ihre Weigerung, anonym zu bleiben, und ihr Einsatz für Betroffene brachten ihr breite mediale Anerkennung in Frankreich und international ein.
Pelicots Geschichte festigte die Überzeugung, dass Opfer niemals Scham tragen sollten – ein Prinzip, das Roggan nun auf Fernandes' Situation überträgt. Indem sie sich auf Pelicot bezieht, unterstreicht Roggan die Bedeutung von Solidarität unter Betroffenen.
Fernandes' Vorwürfe haben eine erneute Debatte über Verantwortung in Missbrauchsfällen ausgelöst. Roggans Unterstützung verstärkt die Botschaft, dass es ein Akt der Stärke ist, sich zu äußern. Der Vergleich mit Pelicots Fall zeigt zudem, wie Prominente die Wahrnehmung von Opferschaft und Gerechtigkeit verändern können.






