Polizei durchsucht Wohnungen wegen rechtsextremer Online-Netzwerke in MV
Joseph KreuselPolizei durchsucht Wohnungen wegen rechtsextremer Online-Netzwerke in MV
Polizei in Mecklenburg-Vorpommern durchsucht Wohnungen im Kampf gegen rechtsextreme Online-Netzwerke
Bei Razzien in Mecklenburg-Vorpommern richtete sich die Polizei gegen rechtsextreme Aktivitäten in digitalen Netzwerken. Im Fokus der Aktion standen Chatgruppen, denen vorgeworfen wird, extremistisches Gedankengut zu verbreiten und Straftaten zu planen. Innenminister Christian Pegel (SPD) äußerte sich später zur wachsenden Gefahr einer gewaltbereiten, digital vernetzten rechtsextremen Szene unter Jugendlichen.
Die Durchsuchungen erfolgten im Rahmen laufender Ermittlungen zu Rechtsextremismus in digitalen Räumen. Behörden bestätigten zwar keine konkreten Einsätze am 13. März 2026, doch frühere Maßnahmen zielten auf Chatgruppen ab, die mit extremistischer Propaganda und möglichen Straftaten in Verbindung gebracht werden.
Pegel warnte vor dem besorgniserregenden Aufstieg einer neuen rechtsextremen Szene, die vor allem im Internet agiert. Besonders problematisch sei, dass immer mehr junge Menschen in solche Netzwerke gerieten, in denen gewaltverherrlichende Ideologien rasant Verbreitung fänden. Der Minister betonte, dass präventive Aufklärung und klare gesellschaftliche Grenzen entscheidend seien, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken.
In seiner Stellungnahme dankte Pegel den Sicherheitsbehörden und Nachrichtendiensten für ihr Engagement. Die Razzien bezeichnete er als ein deutliches Signal gegen Hassrede und Volksverhetzung in digitalen Medien.
Die Ermittlungen dauern an; die Behörden beobachten weiterhin rechtsextreme Chatgruppen auf illegale Aktivitäten. Pegels Äußerungen unterstreichen die Notwendigkeit, der extremistischen Anwerbung im Netz mit anhaltender Wachsamkeit zu begegnen. Weitere Details zu den Durchsuchungen wurden bisher nicht bekannt gegeben.