Polizei stoppt Fahrer mit Kind auf dem Schoß – und entdeckt gefälschten Führerschein
Joseph KreuselPolizei stoppt Fahrer mit Kind auf dem Schoß – und entdeckt gefälschten Führerschein
Ein 22-jähriger Autofahrer wurde auf der Autobahn A8 bei Unterhaching in der Nähe von München von der Polizei angehalten, nachdem Beamte einen vierjährigen Jungen unbefestigt auf seinem Schoß sitzen sahen. Bei der Kontrolle kamen weitere Verstöße ans Licht – darunter ein gefälschter Führerschein und die unsachgemäße Nutzung eines im Kofferraum verstauten Kindersitzes.
Der Verkehrskontrolle war vorausgegangen, dass die Polizisten das ungesicherte Kind im Fahrzeug bemerkt hatten. Statt in einem ordnungsgemäßen Sitz Platz zu nehmen, saß der Vierjährige auf dem Schoß des Fahrers. Zwar wurde im Kofferraum ein Kindersitz gefunden, dieser war jedoch nicht verwendet worden.
Während der Kontrolle konnte der Fahrer keinen gültigen Führerschein vorlegen. Stattdessen präsentierte er den Beamten ein gefälschtes Dokument. Weitere Überprüfungen ergaben, dass er überhaupt keine Fahrerlaubnis besaß.
Die Situation eskalierte, als die Polizisten beobachteten, wie das Kind versuchte, sich mit einem Feuerzeug eine Zigarette anzuzünden. Die Behörden informierten umgehend den Jugendschutz über den Vorfall.
Dem Fahrer drohen nun mehrere Anklagepunkte, darunter Urkundenfälschung, Fahren ohne Führerschein sowie die vorschriftswidrige Sicherung eines kindlichen Mitfahrers im Fahrzeug. Der Fall wurde an die Staatsanwaltschaft übergeben, wo sich der Mann nun wegen strafrechtlicher Vorwürfe verantworten muss. Der Jugendschutz prüft derzeit das Wohl des Kindes nach der Verkehrskontrolle. Über den Ausgang des Verfahrens wird noch entschieden.






