20 April 2026, 04:21

Radfahrer rast mit 59 km/h durch 30er-Zone – und entgeht knapp der Strafe

Ein Schild mit der Aufschrift "Geschwindigkeit reduzieren Gefahrenzone Schule vor" mit einer Person auf der linken Seite, Bäumen, Strommasten, einem Haus und Himmel im Hintergrund.

Radfahrer rast mit 59 km/h durch 30er-Zone – und entgeht knapp der Strafe

Radschnellfahrer in Nachrodt-Wiblingwerde mit 59 km/h in der 30er-Zone geblitzt

Ein Radfahrer wurde in Nachrodt-Wiblingwerde mit einer Geschwindigkeit von 59 km/h in einer 30er-Zone erwischt. Der Vorfall ereignete sich während einer Geschwindigkeitskontrolle in der Nähe einer Schule. Die Behörden betonten, dass es sich um eine der höchsten gemessenen Geschwindigkeiten unter allen Verkehrsteilnehmern an diesem Tag handelte.

Unterdessen lockte in Leipzig ein gefälschtes Tempolimit-Schild Autofahrer in eine Geschwindigkeitsfalle. Die ungewöhnlichen Fälle zeigen, dass Tempolimits für alle Fahrzeuge gelten – auch für Fahrräder – und dass Verstöße auf unterschiedliche Weise überwacht werden.

Die Geschwindigkeitsmessung in Nachrodt-Wiblingwerde fand in der Nähe einer Schule, einer Sporthalle und eines Schwimmbads statt. An solchen Orten werden Verstöße oft streng geahndet, insbesondere wenn Kinder in der Nähe sind. Radfahrer müssen sich wie Autofahrer an die vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen halten, und die Bewertung von Verstößen richtet sich nach der Situation und dem potenziellen Risiko für andere.

Der Radfahrer wurde zum Zeitpunkt der Messung nicht angehalten, daher erfolgte keine sofortige Maßnahme. Allerdings können Bußgelder für zu schnelles Radfahren zwischen 15 und 35 Euro betragen, zudem drohen Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg.

Dieser Fall reiht sich in andere ungewöhnliche Blitzer-Vorfälle ein. So wurde eine Frau bestraft, weil ihr Beifahrer zu schnell fuhr. Ein anderer Autofahrer musste 960 Euro Strafe zahlen, weil er das Tempolimit um nur 7 km/h überschritten hatte. In einem dritten Fall wurde eine Frau für einen Geschwindigkeitsverstoß verantwortlich gemacht, obwohl sie auf dem Rücksitz saß.

In Leipzig war ein gefälschtes Tempolimit-Schild aufgestellt worden, um Autofahrer in eine Falle zu locken. Die Täuschung führte zu mehreren Bußgeldern und zeigt, wie leicht Verkehrsteilnehmer durch unerwartete Kontrollmethoden überführt werden können.

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Die gemessenen 59 km/h des Radfahrers in der 30er-Zone zählen zu den höchsten Geschwindigkeiten während der Kontrolle. Zwar wurde kein sofortiges Bußgeld verhängt, doch der Vorfall erinnert daran, dass Tempolimits für alle Verkehrsteilnehmer gelten. Selbst Radfahrer müssen mit Strafen und Punkten in Flensburg rechnen.

Quelle