19 March 2026, 18:24

Ramadan 2023 endet mit Steinmeiers Anerkennung für muslimische Gemeinschaft

Animierter Halbmond mit einer Moschee-Silhouette im Hintergrund und dem Text "Ramadan Kareem" darauf.

Steinmeier: "Ramadan gehört zum religiösen Leben unseres Landes" - Ramadan 2023 endet mit Steinmeiers Anerkennung für muslimische Gemeinschaft

Ramadan 2023 in Deutschland zu Ende gegangen

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In Deutschland ist der Ramadan 2023 mit Feierlichkeiten zum Abschluss des heiligen Monats am Donnerstagabend zu Ende gegangen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nutzte die Gelegenheit, der muslimischen Gemeinschaft des Landes herzliche Grüße zu übermitteln und ihre Beiträge für die Gesellschaft während dieser Zeit zu würdigen.

Steinmeier hob die Großzügigkeit und das gesellschaftliche Engagement muslimischer Gläubiger in ganz Deutschland hervor. Er lobte ihre langjährige Bereitschaft, zu spenden und andere zu unterstützen, und bezeichnete dies als ein "Geschenk für die Gesellschaft". Der Bundespräsident würdigte zudem Moscheegemeinden und Familien, die Nachbarn einluden, an den Ramadan-Feierlichkeiten teilzuhaben, und nannte diese Gesten "wunderbar großzügige Zeichen".

Die Einhaltung des Ramadan ist in Deutschland weit verbreitet: Umfragen von YouGov (2025) und BAMF/DIK (2020) zufolge fasten etwa 60 bis 75 Prozent der Muslime im Land ganz oder teilweise während des Monats. Zwar gibt es keine aktuellen offiziellen Statistiken, doch hat sich der Ramadan fest als bedeutender Bestandteil der religiösen Landschaft Deutschlands etabliert.

Trotz globaler Spannungen äußerte Steinmeier die Hoffnung auf Momente der Einheit und der Besinnung unter Muslimen. Zum Abschluss seiner Botschaft wünschte er ihnen fröhliche Feiern nach Wochen des Fastens und der Hingabe.

Die Äußerungen des Bundespräsidenten unterstreichen die wachsende Präsenz des Ramadan im öffentlichen Leben Deutschlands. Mit Millionen Teilnehmenden, die fasten und sich karitativ engagieren, prägt das Fest weiterhin das kulturelle und soziale Gefüge der Nation. Steinmeiers Anerkennung spiegelt die zunehmende Verankerung muslimischer Traditionen in der vielfältigen Religionsgemeinschaft Deutschlands wider.

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