Rasante Polizeijagd nach Unfallflucht bei Wolfenbüttel endet mit Festnahme
Lilian BarthRasante Polizeijagd nach Unfallflucht bei Wolfenbüttel endet mit Festnahme
Schwerer Verkehrsunfall mit Polizeiverfolgung bei Wolfenbüttel
Am Sonntagabend ereignete sich ein schwerwiegender Verkehrsvorfall in der Nähe von Wolfenbüttel. Gegen 21:15 Uhr verlor ein 35-jähriger Fahrer auf der Landesstraße 614 zwischen Wolfenbüttel und Salzgitter-Thiede die Kontrolle über seinen Seat. Der Mann prallte gegen eine Leitplanke und flüchtete anschließend vom Unfallort – der Beginn einer rasanten Polizeiverfolgung.
Zunächst war der Fahrer von der Fahrbahn abgekommen und hatte mit seinem Fahrzeug die Leitplanke gestreift. Statt anzuhalten, gab er jedoch Gas und entfernte sich vom Unfallort, woraufhin Zeugen die Behörden alarmierten. Die Polizei nahm die Verfolgung mit zehn Streifenwagen auf und verfolgte den Mann bis auf die Autobahn A39.
Die Jagd erreichte Geschwindigkeiten von bis zu 240 km/h, als die Beamten den flüchtigen Fahrer von Regnitzlosau in Richtung Regensburg verfolgten. Die Verfolgung endete, als sich der Mann in einer Sackgasse festfuhr und schließlich festgenommen werden konnte. Ein Alkoholtest ergab einen Blutalkoholwert von etwa 0,2 Promille – mehr als das Vierfache des gesetzlichen Grenzwerts.
Nach der Festnahme wurde dem Fahrer der Führerschein entzogen und eine Blutprobe für weitere Untersuchungen genommen. Mittlerweile wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet; ihm werden unter anderem Unfallflucht und Gefährdung des Straßenverkehrs vorgeworfen.
Dem Mann drohen nun rechtliche Konsequenzen, darunter der Entzug der Fahrerlaubnis und mögliche Strafverfolgung. Die Polizei bittet weiterhin um weitere Zeugenaussagen zu dem Vorfall. Bisher wurden keine zusätzlichen verkehrssichernden Maßnahmen in der Region angekündigt.






