HSV-Trainer Polzin reagiert gelassen auf Glatzel-Kritik - Robert Glatzels bitterer Abstieg vom HSV-Helden zur Ersatzbank
Robert Glatzel, einst Stürmerstar des Hamburger SV, sitzt unter Trainer Merlin Polzin nun auf der Ersatzbank
Der Aufstiegsheld der Saison 2022/23, der seit 2021 in 99 Spielen für den Verein auflief, kommt in dieser Spielzeit kaum noch zum Einsatz – eine Entwicklung, die Frust auslöst und öffentlich diskutiert wird.
Im März 2026 spitzte sich die Situation zu, als bekannt wurde, dass Sportdirektor Jonas Boldt und Polzin in laufenden Gesprächen über Glatzels Zukunft sind. Der Angreifer, der in den letzten vier Spieltagen nicht einmal mehr im Kader stand, brachte es in dieser Saison bisher auf nur 16 Einsätze. Selbst als ungenutzter Ersatzspieler fehlte er in jüngsten Partien.
Polzin gab zu, dass die Aufstellung für das anstehende Duell gegen Dortmund noch nicht feststehe – ein weiteres Indiz für Glatzels unsicheren Status. Trotz der angespannten Lage betonte der Trainer, ein offenes und ehrliches Gespräch mit dem Spieler geführt zu haben. Zwar räumte er ein, dass Glatzel seine mangelnde Spielzeit öffentlich kritisiert habe, doch Konsequenzen werde es keine geben.
Der 29-Jährige, einst eine Schlüsselfigur im HSV-Aufstieg, erlebt damit einen tiefen Fall. Sein aktueller Leistungsabfall unterstreicht die wachsende Kluft zwischen Spieler und Vereinsführung.
Für Glatzel bleibt die Zukunft ungewiss: Weder ein fester Platz in der Startelf noch ein klarer Weg aus der Reservistenrolle sind in Sicht. Ob Polzin seine Haltung überdenkt oder der Stürmer sich nach Alternativen umschaut, wird über seine Zukunft beim Verein entscheiden. Die Entwicklung bleibt ein viel beachtetes Thema in einer ohnehin schwierigen Saison für den Hamburger SV.






