Rønnows überraschendes Dänemark-Comeback – und der schnelle Abschied
Lilian BarthRønnows überraschendes Dänemark-Comeback – und der schnelle Abschied
Frederik Rønnow hat überraschend sein Comeback in Dänemarks Nationalmannschaft gegeben, nachdem er Ende 2023 seinen Rücktritt erklärt hatte. Der Torhüter, der seit 2021 für den 1. FC Union Berlin spielt, kehrte für die WM-Playoffs 2026 auf persönliche Bitte seines Trainers zurück. Trotz einer kürzlichen Trainingsverletzung zeigte er in der Bundesliga weiterhin starke Leistungen.
Rønnow hatte sich im November 2024 erstmals aus der Nationalmannschaft zurückgezogen und damit eine lange Karriere für die dänische Auswahl beendet. Als er für die WM-Qualifikation erneut angefragt wurde, willigte er jedoch ein, zurückzukehren. Beim Spiel Dänemarks gegen Nordmazedonien in Kopenhagen saß er zwar auf der Bank, kam aber nicht zum Einsatz. Sein Comeback war jedoch nur von kurzer Dauer: Im Playoff-Finale unterlag Dänemark der Tschechischen Republik im Elfmeterschießen.
Auf Vereinsebene ist Rønnow seit seinem Wechsel 2021 eine Schlüsselfigur für Union Berlin. Im vergangenen Sommer verlängerte er seinen Vertrag, wobei die genaue Laufzeit nie bekannt gegeben wurde. Trotz der jüngsten Schwächephase der Mannschaft – in den letzten zwölf Spielen gab es nur zwei Siege – bleibt er dem Klub treu. Der einst komfortable Vorsprung auf die Abstiegsränge hat sich verringert, doch mit sieben Punkten Abstand auf Platz 16 ist die Lage noch stabil.
Der Torwart betont, dass die enttäuschende WM-Qualifikation seine Leistungen für Union nicht beeinträchtigen werde. Zudem ließ er die Tür für künftige Nationalmannschafts-Einsätze offen und deutete an, dass seine internationale Karriere möglicherweise noch nicht endgültig vorbei ist. Derzeit liegt sein Fokus jedoch klar auf Berlin, wo er seine Karriere beenden möchte.
Rønnows Rückkehr in die dänische Auswahl war kurz, aber bemerkenswert. Seine Leistungen im Verein bleiben solide, und Union hat weiterhin einen sicheren Abstand zur Abstiegszone. Mit verlängertem Vertrag und klarer Haltung bleibt der Torhüter eine zentrale Stütze für die Zukunft des Teams.






