Schleuserfall auf A4: Mongole transportiert fünf undokumentierte Migranten in überfülltem BMW
Joseph KreuselSchleuserfall auf A4: Mongole transportiert fünf undokumentierte Migranten in überfülltem BMW
Am 24. März 2026 wurde ein 37-jähriger Mongole auf der Autobahn A4 bei Görlitz festgenommen. Bundespolizisten hielten ihn an, als er fünf undokumentierte Migranten in einem in Tschechien zugelassenen BMW transportierte. Dem Fahrer droht nun eine Anklage wegen Beihilfe zur illegalen Einreise nach Deutschland.
Der Vorfall ereignete sich zwischen Görlitz und Dresden, wo Beamte den voll besetzten BMW der 3er-Reihe kontrollierten. Im Inneren entdeckten sie fünf mongolische Mitfahrer – darunter ein einjähriges Kleinkind und einen 36-Jährigen. Das Kind war während der Fahrt ungesichert und saß auf dem Schoß seiner Mutter.
Der Fahrer, der als legaler Einwohner der Tschechischen Republik über eine gültige Aufenthaltserlaubnis verfügt, hatte die Gruppe in Prag aufgenommen. Vier der Insassen besaßen keine gültigen Papiere für einen Aufenthalt in Deutschland. Ihre vorläufigen Aufenthaltstitel waren abgelaufen, sodass sie sich ohne legalen Status im Land aufhielten.
Gegen den Fahrer wurden keine weiteren Maßnahmen wie eine Untersuchungshaft verhängt. Er bleibt jedoch wegen seiner mutmaßlichen Rolle in der Schleuseroperation in Untersuchung.
Der Fall unterstreicht die Gefahren illegaler Grenzübertritte, insbesondere wenn schutzbedürftige Personen beteiligt sind. Der legale Status des Fahrers in Tschechien schützt ihn nicht vor einer Strafverfolgung in Deutschland. Den Migranten drohen nun mögliche Abschiebeverfahren.






