15 April 2026, 06:32

Schulgewalt und Cybermobbing: Jeder fünfte Schüler in Deutschland betroffen – doch die Politik streitet über Lösungen

Gruppe von Schülern marschiert in Berlin mit einem bunten "Students for Future"-Schild gegen eine Kulisse aus Gebäuden, Bäumen und Himmel.

Schulgewalt und Cybermobbing: Jeder fünfte Schüler in Deutschland betroffen – doch die Politik streitet über Lösungen

Gewalt und Mobbing an deutschen Schulen haben stark zugenommen – fast jeder fünfte Schüler ist von Cybermobbing betroffen. Polizeiberichte verzeichnen einen deutlichen Anstieg gewalttätiger Vorfälle in allen Bundesländern. Die Entwicklung hat im Bundestag eine kontroverse Debatte ausgelöst, bei der die Parteien über Ursachen und Lösungsansätze uneins sind.

Saskia Esken, SPD-Vorsitzende und Bildungsausschuss-Mitglied des Bundestags, bestätigte den Anstieg von Gewalt und Mobbing an Schulen. Als Hauptgrund nannte sie fehlende Trainingsprogramme zur Konfliktlösung. Einen Zusammenhang zwischen Migration und der Zunahme der Probleme wies Esken zurück.

Beatrix von Storch, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD, warf Esken vor, das Ausmaß des Problems zu verharmlosen. Sie bestehe darauf, dass Migration eine Rolle bei der steigenden Schulgewalt spiele. Die AfD forderte zudem eine lückenlose Erfassung gewalttätiger Vorfälle sowie Maßnahmen gegen religiös motiviertes Mobbing.

Vertreter von Union, Grünen und Linken erkannten zwar die Problematik an, kritisierten jedoch die AfD-Vorschläge scharf. Die Anträge der AfD wurden unterdessen zur weiteren Prüfung in die Ausschüsse überwiesen.

Die Debatte offenbart tiefe Gräben bei der Frage, wie Schulgewalt wirksam bekämpft werden kann. Während Polizeidaten den Trend bestätigen, bleibt die politische Landschaft in der Lösungssuche gespalten. Die AfD-Anträge werden nun in den parlamentarischen Gremien detailliert geprüft.

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