Solingen bewilligt 82.000 Euro für dringende Reparaturen der maroden Eislaufhalle – doch die Zukunft bleibt ungewiss
Joseph KreuselSolingen bewilligt 82.000 Euro für dringende Reparaturen der maroden Eislaufhalle – doch die Zukunft bleibt ungewiss
Der Solinger Finanzausschuss hat Notfallmittel in Höhe von 82.234 Euro für die Behebung dringender Sicherheitsmängel in der städtischen Eislaufhalle bewilligt. Mit dieser Maßnahme soll der Betrieb der Anlage aufrechterhalten werden, während akute Gefahrenquellen beseitigt werden. Dennoch bleiben Bedenken hinsichtlich der langfristigen Zukunft des Standorts bestehen.
Die lokale Wählergruppe SG zukunft. begrüßt die Bereitstellung der Mittel grundsätzlich, kritisiert jedoch, dass bisher keine detaillierte bauliche und technische Begutachtung der Eisbahn vorliegt. Ohne eine umfassende Bewertung sei unklar, ob die bewilligten Gelder die dringendsten Bedürfnisse decken oder in ein übergeordnetes Konzept passen, so die Gruppe.
Zudem wies sie auf die Schwierigkeiten hin, mit denen der Betreiber der Eisbahn aufgrund des zunehmenden Verfalls der Anlage konfrontiert ist. Die Wählergruppe warnt, dass für eine vollständige Sanierung deutlich höhere Investitionen – möglicherweise bis zu 4,8 Millionen Euro – erforderlich sein könnten. Um mehr Transparenz zu erreichen, plant SG zukunft., der Stadtverwaltung eine Reihe von Fragen zur aktuellen Situation der Eisbahn und den künftigen Finanzierungsbedarfen vorzulegen.
Ziel ist es, sicherzustellen, dass Steuergelder sinnvoll eingesetzt werden und eine nachhaltige Strategie entwickelt wird, um die Eislaufhalle langfristig zu erhalten.
Die Notfallmittel werden zwar dringende Sicherheitsprobleme beheben und den Betrieb vorerst sichern. Angesichts der zu erwartenden erheblichen Zusatzkosten könnte die Stadt jedoch gezwungen sein, ein umfassenderes Konzept zu erarbeiten. SG zukunft. setzt sich weiterhin für Transparenz und eine finanziell tragfähige Lösung ein, um die Zukunft der Eisbahn zu sichern.






