16 March 2026, 16:28

Spaniens Spargel-Dominanz: Baden-Württembergs Importe schrumpfen um 18 Prozent

Ein Nahaufnahme von Spargelpflanzen, die im Boden wachsen und grüne Blätter und Stängel zeigen.

Baden-Württemberg importiert weniger Spargel - Spaniens Spargel-Dominanz: Baden-Württembergs Importe schrumpfen um 18 Prozent

Baden-Württemberg importierte 2025 deutlich weniger Spargel als in den Vorjahren. Die gesamten Lieferungen gingen um 640 Tonnen zurück – ein Rückgang um 18,3 Prozent im Vergleich zu 2024. Im vergangenen Jahr führte die Region knapp 2.900 Tonnen des Gemüses ein.

Spanien blieb mit Abstand der wichtigste Lieferant und stellte mit 52,1 Prozent mehr als die Hälfte aller Importe. Damit setzt sich ein klarer Trend fort: Spanischer Spargel macht mittlerweile etwa 70 bis 75 Prozent der gesamten deutschen Spargelimporte aus – 2021 waren es noch rund 60 Prozent. In den letzten fünf Jahren hat Spanien seinen Marktanteil kontinuierlich ausgebaut, während andere Länder an Bedeutung verloren.

Auf Platz zwei folgte Mexiko mit 14,9 Prozent der Importe, gefolgt von Italien (10,4 Prozent) und Peru (8,6 Prozent). Griechenland steuerte nur noch 5,4 Prozent bei – ein Zeichen für den allgemeinen Rückgang der Lieferungen aus diesen Ländern.

Durch diese Entwicklung hat sich Spanien als dominierende Bezugsquelle für den Spargelmarkt in Baden-Württemberg etabliert. Während die Importe aus Griechenland, Peru und anderen Herkunftsländern proportional schrumpften, weiteten spanische Erzeuger ihren Marktanteil weiter aus.

Die Zahlen für 2025 bestätigen die wachsende Rolle Spaniens im Spargelhandel der Region. Obwohl die Gesamtimporte zurückgingen, stammt nun mehr denn je aus dem südlichen EU-Land. Traditionelle Lieferländer mussten hingegen weitere Anteile abgeben, während spanische Produzenten ihre Marktpräsenz stetig ausbauen.

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