Strack-Zimmermann will FDP-Landesverband in NRW neu ausrichten
Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat ihre Bereitschaft signalisiert, den Landesverband der FDP in Nordrhein-Westfalen zu übernehmen. Die Ankündigung folgt auf wochenlange Spekulationen, wobei Medien bereits am Montag über ihre mögliche Kandidatur berichteten. Sie betonte, ihr gehe es um die langfristige Ausrichtung der Partei und nicht um persönliche Ambitionen.
Strack-Zimmermann steht derzeit dem Sicherheits- und Verteidigungausschuss des Europäischen Parlaments vor. Zwar räumte sie die hohe Arbeitsbelastung ein, versicherte jedoch, bereit zu sein, zusätzliche Verantwortung zu übernehmen. Falls gewählt, würde sie die Partei auch in einer Doppelspitze führen, sollte dies gewünscht sein.
Sie kritisierte konkurrierende Bewerber, die ihrer Ansicht nach persönliche Eitelkeiten über die Zukunft der FDP stellten. Kandidaten, die den Führungsstreit für interne Machtkämpfe nutzten, schloss sie kategorisch aus. Stattdessen unterstrich sie die Notwendigkeit von Einheit und einem Fokus auf organisierten Liberalismus.
In ihrer Erklärung bedankte sie sich bei der FDP für die Unterstützung. Ihr Ziel sei es, so Strack-Zimmermann, den Weg der Partei nach den enttäuschenden Wahlergebnissen 2025 mitzugestalten.
Die Kandidatur kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt für die FDP in Nordrhein-Westfalen. In Städten wie Lohmar und Leverkusen hat es bereits Wechsel in der lokalen Führung gegeben, doch die übergeordneten Herausforderungen bleiben bestehen. Nun wird Strack-Zimmermanns Bewerbung an den Bedürfnissen der Partei nach Stabilität und einer neuen Ausrichtung gemessen werden.






