16 March 2026, 12:30

Vandalismus im Karlsruher Zoo: Tiere durch nächtlichen Angriff gefährdet

Ein Modell eines Zoos mit zahlreichen Menschen, Bäumen, Häusern, Pflanzen, Gras, einem Zaun und anderen Gegenständen, mit einer Wand im Hintergrund und Text unten.

Müll in Tiergehegen: Tiere müssen überwacht werden - Vandalismus im Karlsruher Zoo: Tiere durch nächtlichen Angriff gefährdet

Zoo Karlsruhe nach Vandalismuswelle geschockt: Tiere in Gefahr

Der Karlsruher Zoo ist Opfer einer Welle von Vandalismus geworden, die Mitarbeiter erschüttert zurücklässt und die Tiere gefährdet. Unbekannte Eindringlinge drangen nachts in das Gelände ein, vermüllten Gehege und beschädigten Lebensräume. Die Behörden bemühen sich nun, den Ablauf des Angriffs zu rekonstruieren und die Verantwortlichen zu ermitteln.

Die Tat flog auf, als Zoomitglieder Müll in mehreren Gehegen entdeckten. Die Wasserbecken der Humboldt-Pinguine, Seelöwen, Robben und Eisbären waren mit zerrissenen Schildern, Plastikflaschen und Einwegbesteck verunreinigt. Im Affenhaus hatten die Täter Wände mit Eiscreme beschmiert, und in einem der Gehege fand sich hölzernes Besteck.

Die Karlsruher Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, gibt jedoch zu, keine konkreten Hinweise zu haben. Beamte werten Überwachungsaufnahmen aus und untersuchen, wie die Vandalen auf das Gelände gelangt sind. Zudem rufen sie Zeugen auf, die in der betreffenden Nacht verdächtige Aktivitäten in der Nähe des Zoos beobachtet haben könnten.

Zoo-Vertreter zeigten sich sowohl traurig als auch empört über den Angriff. Besonders besorgniserregend sind die versteckten Folgen für die Tiere, da verschluckte Fremdkörper oder Verletzungen nicht sofort erkennbar sein könnten. Tierärztliche Teams warnen, dass es Tage dauern könnte, bis feststeht, ob Tiere bleibende Schäden davongetragen haben.

Dem Zoo steht nun eine aufwendige Aufräumaktion sowie Gesundheitschecks für die Tiere bevor. Da weder Täter noch deren Vorgehensweise bekannt sind, bitten die Ermittler weiterhin um Hinweise aus der Bevölkerung. Das volle Ausmaß der Schäden – sowohl materiell als auch finanziell – wird noch geprüft.

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