09 May 2026, 16:19

Wechsel im Verkehrsministerium: Razavi übernimmt von Hermann in Baden-Württemberg

Alte detaillierte Karte von Baden-Württemberg, Deutschland, mit einem Gebäude in der rechten unteren Ecke, die Straßen, Gebäude und Text mit Stadtinformationen zeigt.

Wechsel im Verkehrsministerium: Razavi übernimmt von Hermann in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg steht ein Wechsel an der Spitze des Verkehrsministeriums an: Nach 15 Jahren im Amt gibt Winfried Hermann (Grüne) den Posten ab. Seine Nachfolgerin wird Nicole Razavi, die bisherige Landesbauministerin, die das Ressort in der neu gebildeten grün-schwarzen Koalitionsregierung übernehmen wird. Der Wechsel erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem das Land wichtige Infrastrukturprojekte vorantreiben will – darunter das umstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Winfried Hermann, langjähriges Mitglied der Grünen, prägte über Jahre hinweg maßgeblich die Verkehrspolitik der Region. Während seiner Amtszeit baute er das Schienennetz aus, förderte die Radinfrastruktur und trieb den Ausbau von Ladesäulen für Elektroautos voran. Sein Rückzug markiert das Ende einer Ära für die Mobilitätsstrategie Baden-Württembergs.

Nicole Razavi, die seit fast zwei Jahrzehnten dem Landtag angehört, übernimmt nun das Verkehrsressort. Die bisherige Befürworterin von Stuttgart 21 wird das Projekt künftig als Ministerin verantworten. Ihr Wechsel vom Bauministerium ins Verkehrsministerium spiegelt die Schwerpunktsetzung der neuen Koalition wider.

Die Zusammenarbeit von Grünen und CDU beginnt in einer entscheidenden Phase, in der große Verkehrsvorhaben anstehen. Razavis Regierungserfahrung und ihre Haltung zu Schlüsselfragen wie Stuttgart 21 werden ihre Amtsführung prägen.

Mit Razavis Ernennung zeichnet sich ein Führungswechsel ab, der jedoch in zentralen Verkehrsfragen Kontinuität bewahrt. Sie übernimmt laufende Projekte wie Stuttgart 21 und steht zugleich vor der Aufgabe, die Infrastruktur des Landes weiterzuentwickeln. Die Entscheidungen der neuen Ministerin werden die Verkehrszukunft Baden-Württembergs maßgeblich mitgestalten.

Quelle