30 March 2026, 10:25

Historisches Treffen verbindet Migrant:innen aus Ostblockstaaten in Deutschland

Detailreiches historisches Plakat der ersten Grafschaft Tirol-Karte, zeigt geografische Merkmale, Städte und begleitenden Text.

Historisches Treffen verbindet Migrant:innen aus Ostblockstaaten in Deutschland

Erstmaliges Treffen für Migrant:innen aus ehemaligen Ostblockstaaten in Deutschland

Vom 6. bis 8. August fand in Deutschland ein dreitägiges Treffen für Migrant:innen aus ehemaligen Ostblockstaaten statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von BUNT – das erste persönliche Zusammentreffen dieser Art im Rahmen des neuen Projekts p(ost) berlin. Die Initiative, gefördert durch das Bundesprogramm Demokratie lebt!, hatte zum Ziel, Gemeinschaften mit Wurzeln in der Region zu vernetzen.

Im Mittelpunkt der Konferenz stand erstmals der Austausch von Menschen mit post-sowjetischem Hintergrund. Teilgenommen haben unter anderem der Frauenpower – Ukrainische Frauen Integrationsverein Sachsen-Anhalt, der ukrainische Frauen beim Ankommen in der deutschen Gesellschaft unterstützt, sowie Nash Berlin, ein Netzwerk ukrainischer Kulturschaffender, das mit dem Mriya-Verein zusammenarbeitet.

Auch der Kinder- und Jugendverein JunOst war vertreten und bietet jungen Menschen mit russischsprachigem kulturellen Hintergrund Begleitung an. Die Deutsch-Kasachische Gesellschaft, seit 1997 aktiv, pflegt weiterhin die Beziehungen zwischen Kasachstan und Deutschland. Wladimir Weinberg, Geschäftsführer des Bundesverbands russischsprachiger Eltern, hielt einen Vortrag über den Aufbau starker Migrant:innengemeinschaften.

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BUNT selbst bietet Sprach- und Kulturkurse für Migrant:innen, Unternehmen und deren Mitarbeiter:innen an – mit besonderem Fokus auf Frauen, Kinder und Familien. In Deutschland gibt es rund 750.000 eingetragene Vereine, die Gemeinschaften bei Finanzfragen, rechtlichen Angelegenheiten und der Haftungsminimierung unterstützen.

Das p(ost) berlin-Treffen unterstrich die wachsenden Bemühungen, osteuropäische und post-sowjetische Migrant:innen in Deutschland enger zu vernetzen. Die Veranstaltung bot eine Plattform für Vernetzung und Ressourcenaustausch zwischen verschiedenen Kulturorganisationen. Künftige Projekte könnten diese Verbindungen weiter stärken.

Quelle