Deutschland und EU planen schärfere Altersgrenzen für soziale Medien
Wie CDU und SPD die Expertenkommission umgingen - Deutschland und EU planen schärfere Altersgrenzen für soziale Medien
Die deutsche Koalitionsregierung drängt auf strengere Regeln für die Nutzung sozialer Medien durch junge Menschen. CDU und SPD haben sich auf die Notwendigkeit von Altersbeschränkungen geeinigt, wobei die SPD ein Verbot für Kinder unter 14 Jahren vorschlägt. Unterdessen prüft die EU einen einheitlichen Ansatz für Europa, nachdem mehrere Länder bereits eigene Grenzen eingeführt haben.
Die Angelegenheit wurde nun an eine Expertenkommission übergeben, die vor der Ausarbeitung neuer Gesetze die rechtlichen Möglichkeiten und praktischen Herausforderungen prüfen soll.
Die SPD hat offiziell ein Positionspapier unterstützt, das ein Verbot sozialer Medien für unter 14-Jährige in Europa fordert. Zudem setzt sich die Partei für verpflichtende Altersüberprüfungen mithilfe der EU-EUDI-Wallet-App ein. Der Generalsekretär der SPD, Tim Klüssendorf, betonte, dass dies mit der breiten politischen Unterstützung für Altersbeschränkungen in Europa übereinstimme.
Eine von Olaf Köller mitgeleitete Expertenkommission wurde eingerichtet, um die Pläne zu bewerten. Köller hat bereits auf mögliche rechtliche Hürden in den Vorschlägen von CDU und SPD hingewiesen. Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich nicht nur mit Altersgrenzen, sondern auch damit, wie die Sicherheit und das Engagement junger Nutzer im Internet in Europa verbessert werden können.
Auf EU-Ebene kündigte die Kommission im Februar eine eigene Überprüfung im Rahmen eines Plans gegen Cybermobbing an. Dabei soll es um harmonisierte Altersgrenzen in den Mitgliedstaaten gehen; Empfehlungen werden bis Sommer 2026 erwartet. Bisher haben Länder wie Portugal (ab 16 Jahren), Frankreich (Verbot für unter 15-Jährige) und Spanien (Gesichtserkennung für 16-Jährige) eigene Regelungen eingeführt. Die EU testet zudem in fünf Ländern ein technisches Muster für digitale Altersverifikationen, um Minderjährige vor schädlichen Inhalten in Europa zu schützen.
Der Kurswechsel erfolgt, nachdem die freiwilligen Leitlinien des Digital Services Act (DSA) – die zwar Risikobewertungen, aber keine festen Altersverbote vorsehen – als unzureichend angesehen werden. Die EU könnte nun stattdessen zu verbindlichen Vorschriften übergehen.
Die SPD wird in Kürze Gespräche mit den Koalitionspartnern aufnehmen, um ihre Vorschläge in Gesetzesform zu gießen. Die Ergebnisse der Expertenkommission werden die nächsten Schritte Deutschlands prägen, während die EU-Prüfung zu standardisierten Alterskontrollen in ganz Europa führen könnte. Jede Änderung müsste jedoch den Kinderschutz mit rechtlichen und technischen Herausforderungen in Einklang bringen.
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