Schülerproteste gegen Wehrpflicht: Werden Schulstreiks am Donnerstag zum Machtkampf?
GEW unterstützt Schulstreik gegen neue Wehrpflicht - Schülerproteste gegen Wehrpflicht: Werden Schulstreiks am Donnerstag zum Machtkampf?
Schüler in ganz Deutschland bereiten sich auf Proteste gegen das neue Wehrpflichtgesetz vor
Am kommenden Donnerstag wollen Schülerinnen und Schüler bundesweit die Klassen verlassen, um gegen die wieder eingeführte Wehrpflicht zu demonstrieren. Die von Schülergruppen organisierten Aktionen haben eine Debatte über Schulpflicht und mögliche Sanktionen ausgelöst. Das sächsische Bildungsministerium besteht hingegen darauf, dass Proteste außerhalb der Unterrichtszeit stattfinden müssen.
Die neu beschlossene Wehrpflicht trat am 1. Januar in Kraft. Demnach müssen sich alle jungen Männer mit Erreichen des 18. Lebensjahres einem Eignungs- und Motivationsfragebogen unterziehen, während Frauen dies freiwillig tun können. Kritiker, darunter die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), verurteilen die Regelung als Eingriff in die Lebensplanung junger Menschen.
Burkhard Naumann, Landesvorsitzender der GEW Sachsen, verglich die Schulstreiks mit gewerkschaftlichen Arbeitsniederlegungen – beide bergen Risiken. Schüler müssen mit unentschuldigten Fehlzeiten oder schlechteren Noten rechnen, ähnlich wie Arbeitnehmer bei Streiks Lohnausfälle hinnehmen müssen. Dennoch ruft die Gewerkschaft die Schulen dazu auf, mit den Protestierenden zu verhandeln, um Strafen zu vermeiden.
Einige Schulen haben bereits Kompromisse gefunden: An manchen Orten wurden für den Streiktag keine Prüfungen angesetzt, ältere Schüler dürfen an den Demonstrationen teilnehmen. Die GEW plädiert zudem für lokale Lösungen, etwa flexible Anwesenheitsregelungen, um Konflikte zu entschärfen.
In Sachsen bleibt das Bildungsministerium jedoch unnachgiebig: Proteste seien nur außerhalb der Unterrichtszeit zulässig. Eltern können zwar eine Befreiung für ihre Kinder beantragen, wird diese verweigert, gelten die Fehlzeiten als unentschuldigt – mit möglichen Folgen für die schulischen Leistungen, etwa Notenabzügen.
Die bundesweiten Schulstreiks am 5. März werden zeigen, wie Schulen den Spagat zwischen Protestrecht und Anwesenheitspflicht meistern. Während einige Einrichtungen bereits nachgeben, könnten andere auf strikte Konsequenzen bei Klassenverweigerung bestehen. Der Ausgang hängt von den Verhandlungen zwischen Schülern, Eltern und Bildungsbehörden vor Ort ab.
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