Rosenmontag in Köln: Wie ein vergessener Brauch zum Karnevals-Highlight wurde
Warum Rosenmontag so heißt - Rosenmontag in Köln: Wie ein vergessener Brauch zum Karnevals-Highlight wurde
Rosenmontag – der Höhepunkt der deutschen Karnevalszeit
Der Rosenmontag gilt als Höhepunkt der deutschen Karnevalssaison. Doch woher der Name stammt, bleibt umstritten: Manche führen ihn auf kirchliche Bräuche zurück, andere auf ausgelassene Feiern oder sogar auf rosafarbene Messgewänder. Eines der berühmtesten Ereignisse, der Kölner Rosenmontagsumzug, hat seinen Ursprung vor über 200 Jahren – als Wiederbelebung unterdrückter Festlichkeiten während der französischen und preußischen Herrschaft.
Der erste offizielle Rosenmontagsumzug in Deutschland fand am 10. Februar 1823 in Köln statt. Organisiert vom neu gegründeten Festordnenden Komitee (heute Festkomitee Kölner Karneval), feierte man die "Inthronisation des Helden Carnaval". Damit kehrte der Karneval zurück, nachdem er während der französischen Besatzung (1795–1815) und unter preußischer Kontrolle nach Napoleons Niederlage fast in Vergessenheit geraten war.
Im Laufe des 19. Jahrhunderts wuchs die Veranstaltung stetig. Karnevalsgesellschaften strukturierten die Feierlichkeiten, während parodistische Gartengesellschaften zu Statussymbolen wurden. 1845 entstand eine Rivalität, als Franz Raveaux einen konkurrierenden, freizügigeren Umzug im Biedermeier-Zeitalter ins Leben rief. Dies führte zeitweise zu zwei getrennten Paraden. Gleichzeitig machten die Tradition des Prinz Karneval und die gemeinschaftlichen Feiern den Rosenmontag zu einem kulturellen Höhepunkt.
Der Name selbst hat wechselhafte Wurzeln. Ursprünglich könnte er sich auf den Rosensonntag beziehen, an dem der Papst eine goldene Rose segnete. Mit der Zeit verschob sich der Begriff von einem Treffen am Sonntag auf den Umzugstag selbst und etablierte sich um 1830 am Montag. Andere Theorien leiten ihn von Rasenmontag ("rasender Montag") oder von Priestern in rosafarbenen Gewändern ab. In Baden-Württemberg ist der Tag als Fastnachtsmontag bekannt und wird mit Umzügen und Festen begangen.
Heute bleibt der Rosenmontag in vielen Regionen das Herzstück des Karnevals. Der Kölner Umzug, aus einer Wiederbelebung des 19. Jahrhunderts entstanden, zieht Jahr für Jahr riesige Menschenmengen an. Der Name des Tages, so umstritten er auch sein mag, spiegelt die Mischung aus religiöser Tradition und ausgelassener Feierlaune wider, die diese Saison prägt.
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